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22.02.12

Morgen

Nächstes Jahr soll hier ein neuer Präsident gewählt werden. Der Kampf um den Chefsessel hat längst begonnen. Unter anderem durch Landbesetzungen, Streiks, soziale Unruhen, aufstachelnde verbale Gewalt, Habgier auf der einen Seite, Neid auf der anderen... Da werden ganz alte Texte wieder aktuell, seinerzeit hier erschienen.


Tapfer singt die alten Lieder
gegen neuer Zeiten Hass,
faltet Hände fest dawider,
trocknet Augen, tränennass.

Blutig graut ein toter Morgen
bleiern sinkt der alte Tag
Werft von euch Macht, Geld und Sorgen
aufersteh wer schlafend lag!

Hebt die Häupter, die Erlösung
kommt in tiefster Mitternacht,
und dann kommt die letzte Lesung:
Wer wo wen ums Recht gebracht.

Nicht die Panzer unsrer Herzen
werden uns den Sieg ersteh'n.
Wer den Feind liebt, wird trotz Schmerzen
durch den Tod zum Leben geh'n.

Der durch uns am Kreuz gestorben,
starb für seiner Mörder Last,
hat auch sie mit Lieb umworben,
lädt auch uns zum Fest als Gast.

13.01.10

Ihr Glaube verbietet, Geschenke von Entführern anzunehmen

"Paraguayische Indianer werden der Welt zum Vorbild der Integrität" titelte heute ABC, die bedeutenste paraguayische Tageszeitung. Eine Gruppe der "Mbya-Guaranies" haben die Annahme von 6 geschlachteten Rindern verweigert, die ihnen die pseudolinken Möchtegern-Rebellen des "Ejercito Popular Paraguayo" (EPP) zugedacht hatten. Heute vor 90 Tagen hat das EPP den Viehzüchter Fidel Zavala entführt, dessen Estancia nur 15 km von dieser Indianersiedlung entfernt liegt. In den Verhandlungen über die Freilassung von Fidel, hatte EPP der Familie jetzt befohlen, 30 geschlachtete Rinder an 3 indianische Gemeinschaften und im Armenviertel von Asunción zum verteilen, als "Zuvorkommenheit des EPP". An drei Stellen wurden tausende kg Fleisch verteilt, doch die Gruppe in Vy’a Renda hat den Empfang abgelehnt. Der Häuptling Isidro Fernández gab zur Begründung an: "Wir sind nicht fähig, das Leiden seiner (Fidels) Familie auszunutzen." Er erwähnte zwar auch die Angst, zu nah mit der EPP in Verbindung gebracht zu werden. Aber wie er weiter ausführte, seien sie schon gewohnt in Armut zu leben und Hunger zu ertragen und "ihr Glaube erlaube ihnen nicht die "Wohltätigkeit" der Entführer zu akzeptieren".

Ein Glaube der es nicht erlaubt, dass man das Leid anderer Leute zu seinem eigenen Vorteil nutzt. Hätten wir in diesem Land mehr Leute mit solchem Glauben, wäre Paraguay nicht immer einer der Spitzenreiter des weltweiten Korruptionsindex.
Und gut, dass eine Viehzüchtervereinigung dieser Gemeinschaft jetzt 6 Rinder als Anerkennung schenken will. Bei ABC auch Bilder vom Häuptling und von der Verteilung von 2000 kg Fleisch an anderer Stelle.

10.10.09

Zuwachs an Einfluß und Abbau von Macht

Irgendwie fällt mir das bloggen immer schwerer. Vielleicht bin ich nach zwei Jahren hier endlich in der Lage, den gelegentlich noch auftretenden Kulturschock zu bewältigen, ohne mir alles von der Seele schreiben zu müssen. Oder ich verliere zunehmend den Blick für die Diskrepanz zwischen unserem Alltag in Deutschland und hier, der ja das Schreiben gerade interessant machte. Manchmal denk ich auch, ich beschäftige mich mit zu Vielem, um mir Zeit zum Reflektieren zu gönnen - durchaus nicht ungefährlich, ich weiß. Vielleicht auch Faulheit...
Drei Infos muss ich jetzt aber unbedingt weitergeben.

1. Unsere Kinderbetreuung in der Kirche wächst kontinuierlich. Inzwischen gehen täglich etwa 20 Kinder ein und aus, obwohl wir kein Schild mehr an der Straße haben. Begeisterte Eltern werben besser. Schön ist besonders, wenn besorgte Eltern sich erst alles ganz genau anschauen, dann ihre Kinder bringen und nach einigen Wochen mitteilen, dass sie am Anfang ja sooo Angst hatten dass wir "Evangelischen" ihren Kindern eine Gehirnwäsche verpassen würden. Ein Polizist inspizierte Anfangs fast täglich jeden Raum, wenn er sein Kind abholte :-) Wenn sie dann merken, dass unsere ganze Indoktrination darin besteht, das jedem Respekt entgegengebracht wird, das vor dem Essen gebetet wird und wir versuchen, allzu vulgäres Reden einzudämmen, dann scheinen alle ganz begeistert. Hier ein paar Fotos von den Kindern:

Die wohlverdiente Siesta

Beim Mittagessen

Spielen auf dem Hof der Kirche



Überhaupt ist das mit sozialer Hilfe ja so eine Sache. Der Mann eines Gemeindegliedes will von "Christlich" nichts wissen. Mit Ausrufezeichen! Aber er sucht jemand, der ihm mit seinem Alkoholproblem hilft. Ich fand tatsächlich nur drei Optionen für ihn: stationäre Behandlung im staatlichen Suchtkrankenhaus, Blau-Kreuz-Treffen im Anschluss an die katholische Messe in Limpio selbst, oder Besuch bei einer Beratungsstelle die von evangelischen Kirchen getragen wird. Da stationär zu peinlich wäre und "christlich" nicht geht, gibt es niemand der ihm hilft.

2. Einen nationalen Feiertag nutzten wir zur Gemeindeversammlung. Zwei wie ich finde sehr interessante Ergebnisse: Die Kinderbetreuung bleibt "unser" Gemeindeprojekt. Es gab keinerlei Interesse, die wachsende Verantwortung an die finanzstarke Muttergemeinde abzuschieben. Statt dessen bieten Frauen an, gebratene Hähnchen und andere selbstgemachte Lebensmittel in der Nachbarschaft zu verkaufen, um Geld für die Tagesstätte zu sammeln. Dabei sind wir garnicht in Finanznot. Gute Entscheidung mit der ich in dieser Eindeutigkeit aber nicht gerechnet hatte.
Zweitens probieren wir in den nächsten 12 Monaten neue Leitungsstruktur. Statt das alles beim Pastor zusammenläuft, wird die gesamte Gemeindearbeit in 5 Abteilungen zusammengefaßt, die dann jeweils von einem Ehepaar hauptverantwortlich geleitet werden sollen: Verwaltung und Finanzen; Kinder und Jugend; Lehre und Besuchsdienst; Gottesdienste und Veranstaltungen; Fortbildung und Supervision. Hoffentlich sagen die Kandidaten die ich im Sinn habe, alle zu, da wir noch nicht sehr viele Glieder haben die schon länger als 6 Jahre Christ sind. Ich werde als Verantwortlicher für den Bereich Fortbildung und Supervision mich dann vor allem auf die Betreuung und Befähigung dieses Teams konzentrieren. Könnte spannend werden.

3. Ich hab zu Ende August 2010 bei der Missionskomitee der entsendenden Gemeinde gekündigt. Eine Bibelschule hat mich gebeten, eine Abteilung für Täufer- und Friedenstheologie aufzubauen. Da konnte ich einfach nicht nein sagen, obwohl es mir äußerst schwer fiel, die Gemeinde loszulassen. Vielleicht umso wichtiger, dass es geschieht. Glieder und Mitarbeiter unsrer jetzigen kleinen Gemeinde wollen wir aber bleiben. Wir wollen aus der Iglesia Evangélica Bíblica Costa Azul einfach nicht mehr weg! Und schließlich sind auch die Erfahrungen hier, die Geschwister und Freunde die wir gefunden haben grundlegend daran beteiligt, dass wir nicht wie Anfangs noch erwogen, nach 3 Jahren zurück nach Deutschland gehen werden.

30.05.09

Du-Botschaft

Das Wort trifft als DU*-Geschoss,
dringt durch den Panzer und ins Herz,
wirft dich von deinem hohen Ross,
verdampft zum toxisch-strahlend Schmerz.

Anklägers Du macht dich zum Es,
lässt keinen Atem dir zum Schrei,
befiehlt dir: Kämpf oder verwes!
Raubt alles was dich machte frei.

Nichts tötet länger als ein Wort
Das über Dich, statt zu Dir spricht
Doch auch der Mörder stirbt im Mord.
Ich lebt im Du oder lebt nicht.




* DU = depleted uranium: DU-Geschosse nennt man Munition mit Kern aus abgereichertem Uran, die besondere panzerbrechende Eigenschaften haben und beim Aufschlag giftiges Gas entwickeln.

26.05.09

Woher die Angst?

Es begann so gut. Ein junger Mann kommt ans Tor und fragt, ob er den Biomüll vor unserem Hof wegräumen darf. Er will 15.000 Gs. dafür, rund 2 Euro. Kein Problem. Man sieht ihm seine Armut deutlich an. Händeweise!! trägt er den großen Haufen einen halben Block weiter, wo irgendwann alles verbrandt werden soll. Es beginnt zu regnen und er fragt nach ein wenig Essen. Da unser Mittag noch nicht fertig ist und er aber nicht warten will, bekommt er nur Sandwich, etwas Obst, sowie heißen Cocido (Matetee mit Milch) und wir bitten ihn, dazu unter unserem großen Dach Platz zu nehmen. Als es danach immer noch regnet, sage ich ihm, dass er an einem andern Tag wiederkommen kann und weitermachen. Das Geld hab ich ihm schon gegeben. Wir können uns zwar nur schwer verständigen, da er fast nur Guarani spricht, aber es geht.
Heute ist er wieder da und macht weiter. Finde ich klasse!!! Plötzlich klattscht er wieder (hiesiger Klingelersatz), fängt an zu rufen und dann zu schreien. Ich laufe hin. Ein großer Polizeipickup steht vor dem Haus. Unser Arbeiter wäre vor Panik fast über den Zaun zu uns hereingeklettert - aber das wäre ja noch verdächtiger.
Ein Polizist fragt aus dem Auto, ob das unser Angestellter wäre. Ich bin erst ziemlich iritiert, weil ich unser Verhältnis nicht so definitiv bezeichnen würde, bejahe dann aber. Dann ist ja alles in Ordnung - die Polizei fährt weiter. Unser Arbeiter beruhigt sich nur langsam. Er sagt, sie haben ihm Prügel angedroht. Wahrscheinlich war sein Aufenthalt hier verdächtig!? Dabei arbeitete er auf der Straße!! Als er fertig ist und geht, bedankt er sich nochmal, dass ich ihn vor der Polizei beschützt habe! Ich bin ziemlich sprachlos... Ist das der Preis dafür, dass unser Viertel so ruhig und sicher ist....

09.11.08

Geänderte Namen

Nur zur Info: Wenn wir hier von verschiedenen Leuten aus unserer Gemeinde und Umgebung schreiben, ändern wir in den allermeisten Fällen die Namen.

02.10.08

Zeloten

"Meine Kinder benutzen keine Schimpfworte!!" erklärt eine Mutter mit dem Nachdruck geheiligten Mutterstolzes.
"Und wenn in der Schule andere Kinder Schimpfworte benutzen, dann schlagen meine Kinder sie!!!"

Na dann hat es ja geklappt mit der Erziehung zu christlichen Werten. Tja,...

26.06.08

Offenbarung 12,10-11

Ich klage an
meinen nächsten
sich mit faustschlägen
zu wehren
statt mit listigen
verletzenden
scharfen worten

Ich klage an
meinen nächsten
bei seiner meinung zu bleiben
statt überlegen
zu manipulieren
nachgeben erzwingend

Ich klage an
meinen nächsten
so zu sein
wie ich sein möchte
mir überlegen
zu wissen
was ich nicht weiß

Ich klage an
meinen nächsten
ein stein zu sein
wo ich fels war
mich zu verletzen
wo ich ihn wollte
töten, vernichten

ich klage an
mich selbst
vom andern zu verlangen
was ich
nie ausführte
stark zu sein
wenn er schwach war

ich klage an
mich
zu zerstören
wo ich sollte
aufbauen
gefallen zu sein
wo mein nächster stand

ich klage an
mich
mich
der ich versagt habe
gefehlt habe
angeklagt habe
statt zu segnen

ich klage an
mich selbst
stolz zu sein
auf meine fehler
ich klage an
ich klage an!
Warum eigentlich?

ich bin
gebunden
zerrissen
zerschmettert
an der schuld
meines nächsten und
meiner selbst

ich bin
freigesprochen
geheilt
aufgerichtet
am Kreuz
Jesus
an deiner Gnade

Ich gehe
erlebe die Botschaft
mit dem Nächsten:
Vergebung
Liebe
Barmherzigkeit
statt Anklage


"Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unseres Gottes geworden und die Macht seines Christus; denn der Verkläger unserer Brüder ist verworfen, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.
Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt, bis hin zum Tod."

20.04.07

Das Blut der Märtyrer

Irgendwie weiß man manchmal nicht mehr genau, in welchem Film man eigentlich sitzt. Dass man um die Begnadigung eines verurteilten Terroristen streiten kann, ist ja klar. Wenn dann aber lang und breit immer wieder argumentiert wird, dass er keine Gnade "verdient" habe, lässt mich im Land der Reformation schon stutzen. Schon merkwürdig wie wenig Einfluß hier die Theologie auf den Bedeutungsgehalt und Gebrauch von Worten gehabt hat. Aber halt, selbt völlig innerweltlich ist eine Begnadigung ja etwas ganz anderes als der mit irgend einer Form von Rechtsanspruch einhergehende Verdienst. Und diese, vor allem von C-Politikern vorgebrachte Wortverirrung dient dann als Anknüpfungspunkt für das erste "Islamische Wort" zum Thema "Barmherzigkeit und Gnade - Gottes oberstes Prinzip". Wenn Deutschland islamisiert wird, dann bekommen wir wahrscheinlich genau was wir verdient haben. Wenn man ans Mittelalter denkt, könnte man sich manchmal fast fragen, ob nicht gerade eine Islamisierung dem vornehmlich von C-Politikern beklagten Werteverlust in der Gesellschaft Einhalt gebieten würde. Aber ein selbstsicher toleranter Islam scheint heute als Gesellschaftsform auch kaum noch möglich. Zumindest ist das zu befürchten wenn man dann weiter liest, dass in der Türkei drei Männern die Kehle durchgeschnitten wurde, den Verlautbarungen der Täter zufolge wohl weil sie Christen waren und vielleicht sogar noch Missionare, sprich Zeugen (Märtyrer). Und der Vorsitzende des Vereins protestantischer Freikirchen in Ankara, Ihsan Özbek macht dafür auch den angeblich laizistischen Staat verantwortlich. Wir Christen haben mit unserer Frohen Botschaft ja nicht erst seit G.W. Busch ein Glaubwürdigkeitsproblem, aber Muslimen geht es da offensichtlich nicht viel besser.

Auf den Philipinen wurden gerade sieben Christen von der Abu Sayyaf enthauptet. Oft machen mich Nachrichten nur sprachlos, vor allem wenn ich sie nebeneinander stelle. Aber Opfer UND Täter brauchen unsere Gebete, Märtyrer (Zeugen und sogar Missionare) und ihre Angehörigen brauchen Unterstützung. Und wir Christen in Deutschland brauchen dringend jeder muslimische Freunde!!! Damit es nicht zum "Kampf der Kulturen" kommt! Damit Gnade und Barmherzigkeit von einem Prinzip Gottes zur Wirklichkeit werden. Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche. Gilt wohl auch noch heute.

11.04.07

Gefahr und Chance

Alle die Konfliktseminare gemacht haben wahrscheinlich schon gehört, dass sich das chinesische Wort für Konflikt aus den zwei Worten "Gefahr" und "Chance" zusammensetzt. Als wir uns kürzlich darüber unterhielten, wie ich meine müde Frau auf einer langen abendlichen Autofahrt wachhalten solle (ich habe keinen deutschen Führerschein), riet mir mein Schwager: "Überleg Dir etwas, worüber ihr streiten könnt!" Gefahr abgewendet, Chance ergriffen!

10.04.07

Gesprächskultur

Joel (4) und Martin (fast 3) streiten sich, ob die Sterne jetzt groß oder klein sind. Joel hat die besseren Argumente, weil er sich hat Bilderbücher über Astronomie vorlesen lassen. Da sagt Martin ganz ruhig: "Ich finde aber, die Sterne sehen klein aus." Argument zwar nicht stichhaltig, aber 10 Punkte in der B-Note.

Ostern

Personen, die nach jahrzehntelanger Beziehung einige Jahre nicht mehr miteinander geredet hatten. Kalter Krieg! Dann erste Anzeichen von Frühling, erste kleine Schritte aufeinander zu. Und jetzt haben wir gemeinsam Ostern gefeiert! Hat mich dankbar gestimmt. Trotzdem ist nichts wie früher und wird auch nicht wieder so werden. Und das ist gut so! Hat mir Mut gemacht und mich irgendwie an Ostern erinnert.

Auferstehung! Jesus ist nicht der gleiche wie vorher. Jetzt kommt nicht "weitermachen wie gehabt". Sondern er ist aufgestanden, geht fort aus dem was einengt, fort aus dem Reich der Toten. Seine Jünger erkennen ihn nicht immer gleich wieder. Er verbietet Maria am Grab ihn anzuhrühren, ihn dort festzuhalten wo er in ihrer Erinnerung noch ist. Die Beziehung fängt nocheinmal von vorne an. Gedanken aus der Predigt vom Sonntag. Und der Segen im Gottesdienst hat mich tief berührt:

Jesus Christus ist auferstanden
Darum geht hin ohne Angst

Jesus Christus ist auferstanden
Darum steht auf
Steht auf zum Leben
Steht auf
Aus dem Grab der Hoffnungslosigkeit
Aus dem Grab der Angst vor dem Tod
Aus dem Grab der Angst vor dem Leben
Steht auf
Aus den Gräbern der Verbitterung
Der Trauer und des Misstrauens

Jesus Christus ist auferstanden
Darum steht auf

Vertraut dem Leben
Geht ohne Angst
Geht in Frieden

Besonders die Angst vor dem Leben will mich immer wieder begraben. Mir graust wenn ich an alles denke, was ich in den nächsten vier Monaten schaffen will. Und dann beginnt ja die Herausforderung eigentlich erst. Es macht mich platt, hält mich fest, zieht mich runter, geht über meine seelischen Kräfte. Aber: Jesus Christus ist auferstanden, deshalb übe ich, dem Leben zu vertrauen.

Unsere Welt